Niedrige Rendite, dafür aber auch (fast) kein Risiko: eine Einführung in sichere Anlageformen.
Niedrige Rendite, dafür aber auch (fast) kein Risiko: eine Einführung in sichere Anlageformen.
Konditionen der Direktbanken kann man in der Regel direkt auf deren Webseiten einsehen. Sparkassen und Volksbanken hingegen halten damit hinterm Berg. Basti weiß, warum.
Die Leute sparen und nehmen tiefere Renditen in Kauf. Die Zinsen haben sich in den letzten vier Monaten teilweise halbiert. Seit Ende November 2008 sind die Zinsen für Privat- und Sparkonten im Durchschnitt um die Hälfte gesunken. Ein Grund für die allgemein gesunkenen Zinsen ist, dass die Finanzmarktkrise die Anleger verunsichert und zum Umschwenken auf einfache Sparvehikel veranlasst hat.
Tagesgeld: Die Zins-Tricks der Banken.
Banken kämpfen in Zeiten der Krise um die Einlagen ihrer Sparer und setzen dabei mitunter auf zweifelhafte Lockangebote. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlägt Alarm: Viele derzeit beworbene Sparkonten hätten eine Menge Haken und Ösen.
Sichere Anlagen sind derzeit das Einzige, was die Anleger haben wollen. Darum kaufen sie derzeit nur eines: Staatsanleihen. Die Folge: Deren Kurse sind nach oben geschnellt, und selbst Bundesanleihen mit langen zehn Jahren Laufzeit bringen nur weniger als drei Prozent Rendite. Anleger sollten darum auch andere sichere Papiere ansehen, vor allem Pfandbriefe.
Nach der Fed geht jetzt auch die Bank von Japan in die Offensive: Die Notenbank hat den Leitzins von 0,3 auf 0,l Prozent gesenkt und nähert sich damit wieder dem Satz der 90er-Jahre. Einstimmig erfolgte die Entscheidung nicht.
Noch schlimmer als die allerorts gefürchteten «Heuschrecken» sind die «Geier»: private Investmentfonds, die Schulden von Drittweltländern billig aufkaufen und sie vor westlichen Gerichten einklagen.
Der Mechanismus ist einfach. Spekulative Privatfonds kaufen staatliche Schuldtitel von Drittweltländern, deren Rückzahlung infrage steht, zu Discountpreisen auf und klagen dann die volle Schuldenrückzahlung samt Zinsen vor Gericht ein.
Die ING-DiBa erhöht zum 5. August 2008 die Zinsen für ihre Festgeldangebote. Die Zinserhöhungen betreffen alle Laufzeiten. Je nach Anlagebetrag ( ab 10.000,- / 25.000,- / 50.000,- Euro) zahlt die ING-DiBa für Laufzeiten von 3 Monaten zwischen 4,30 und 4,55 Prozent; für 6-Monats-Anlagen gibt es zwischen 4,60 und 4,80 Prozent und für eine Laufzeit von 12 Monaten werden zwischen 4,90 und 5,10 Prozent Zinsen gezahlt.
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