Die Immobilienbranche warnt vor einem bedrohlichen Kreditengpass - doch offenbar sitzen viele Institute selbst in der Klemme. Einzige Ausnahme: Sparkassen und Volksbanken.
Die Immobilienbranche warnt vor einem bedrohlichen Kreditengpass - doch offenbar sitzen viele Institute selbst in der Klemme. Einzige Ausnahme: Sparkassen und Volksbanken.
Der Mensch träumt vom Eigenheim. Das haben sich weder Anbieter von Fertighäusern noch Bausparkassen noch Makler ausgedacht. Auf der Liste der persönlichen Lebensziele steht Wohneigentum oft ganz oben, für den einen in Gestalt einer Villa, für den anderen als Reihenhaus oder aber auch als Etagenwohnung.
Die großen Bausparkassen mobilisieren in diesen Tagen alle Kräfte, um nach der im Sommer beschlossenen Einbeziehung von selbstgenutztem Wohneigentum in die staatlich geförderte Altersvorsorge dem Wohn-Riester rasch zum Durchbruch zu verhelfen. Zu Beginn dieses Monats hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) schon die ersten 27 förderfähigen Bauspartarife genehmigt. Die ersten Zertifizierungen sollten unbedingt in diesem Jahr erfolgen, damit interessierte Sparer die staatlichen Zulagen noch für das Gesamtjahr 2008 erhalten können.
In deutschen Großstädten wird das Wohnen in den eigenen vier Wänden immer teurer. In den Metropolen zogen die Preise für Wohneigentum im Schnitt um 1,5 bis 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an, wie der Immobilienverband IVD in Berlin mitteilt. Bundesweit sinkt dagegen das Preisniveau leicht: So mussten Käufer von Einfamilienhäusern rund 0,5 Prozent weniger berappen als noch vor einem Jahr. Die Preise für Reihenhäuser fielen um durchschnittlich 1 Prozent. Bei den Eigentumswohnungen betrug der Rückgang im Schnitt rund 1,5 Prozent.