Schriftsteller, Übersetzer und Verleger beäugen eine Kulturflatrate für die Nutzung von Online-Tauschbörsen skeptisch. Sie haben SPD und Grünen 16 Fragen zu der von beiden Parteien erwogenen Pauschalvergütung für Filesharing übersandt.
Schriftsteller, Übersetzer und Verleger beäugen eine Kulturflatrate für die Nutzung von Online-Tauschbörsen skeptisch. Sie haben SPD und Grünen 16 Fragen zu der von beiden Parteien erwogenen Pauschalvergütung für Filesharing übersandt.
Die Plattform Open Access sammelt Informationen und diese können zielgruppenorientiert ((Leser, Autor, Verleger)) und themabezogen abgefragt werden. Open Access ist eine Hilfe für Fachleute als auch für Laien.
Die Printmedien verlieren an Auflage und Werbeeinnahmen - die Internetangebote bescheren noch nicht hinreichend Gewinne.
Eine Lösung des Problems ist vorerst nicht in Sicht, doch eine Anregung kommt aus den USA: Dort wollen Verleger und Geschäftsleute über das Portal «Journalism Online» hochwertige journalistische Produkte großer Anbieter im Internet gegen Bezahlung anbieten.
Verleger empören sich über die Praxis der Online-Suchmaschine, Bücher einzuscannen. Nun soll auch die Politik helfen, geistiges Eigentum im Internetzeitalter zu schützen.
Die deutschsprachigen Verleger schliessen sich zähneknirschend dem Vergleich zwischen der Suchmaschinenbetreiberin Google und den US-Verlegerverbänden an.
Ein neues Online-Portal, auf dem Nutzer eingescannte Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen können, stößt bei Verlegern weltweit auf erwartet wenig Gegenliebe. Mygazines nennt sich das Ende Juli gestartete Angebot, auf dem bereits zahlreiche aktuelle Ausgaben internationaler Magazine von "Bride" über "Better Homes and Gardens" bis zum "Playboy" – sowie der amerikanische Ikea-Katalog – veröffentlicht und bequem zum Durchblättern aufbereitet wurden. Kaum gestartet, droht dem Projekt schon Ärger mit der Verlagsbranche.