Lehman Brothers: Hoffnung für Geschädigte.
Ein deutsches Gericht hat einem Lehman-Anleger volle Entschädigung zugesprochen. Der Zürcher Wirtschaftsanwalt Daniel Fischer ist überzeugt: Das Urteil könnte auch in der Schweiz Signalwirkung haben.
Lehman Brothers: Hoffnung für Geschädigte.
Ein deutsches Gericht hat einem Lehman-Anleger volle Entschädigung zugesprochen. Der Zürcher Wirtschaftsanwalt Daniel Fischer ist überzeugt: Das Urteil könnte auch in der Schweiz Signalwirkung haben.
Pleite-Chef verkauft 13,75-Millionen-Dollar-Villa an seine Frau - Für 100 Dollar
Er verkaufte sein knapp 13,75 Millionen US-Dollar teures Luxus-Anwesen an seine eigene Frau zum Spottpreis von 100 US-Dollar. Ein ebenso cleverer wie dreister Immobilien-Deal, denn da Fuld noch eine Klage vor einem amerikanischen Zivilgericht droht, steht sein gesamtes Privatvermögen auf dem Spiel. Eine Anhörung vor einem Ausschuss des US-Kongresses hat Fuld bereits erdulden müssen.
Schriftliche Zusage der Entschädigung
Jetzt haben sie es Schwarz auf Weiß: Die Kommunen und Kreise, die Geld durch die Pleite der US-Bank Lehman Brothers verloren hatten, werden entschädigt. Ein Geldregen in Millionenhöhe für Städte wie Münster, Frechen und den Kreis Borken.
Wie eine Pflichtmittelung von AMD an die US-Börsenaufsicht (SEC) enthüllt, droht dem angeschlagenen Prozessor-, Grafikchip- und Chipsatzhersteller ein finanzieller Schaden durch die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers.
Richard Fuld führte Lehman Brothers, als befinde er sich im Krieg. Jahrelang ging das gut. Dann legte er die größte Firmenpleite der Geschichte hin – jenes Ereignis, das die Weltwirtschaft in die schwere Krise stürzte. Wie es dabei zuging, schildert Lehmans letzter Kommunikationschef und Ex-"Financial Times"-Chefredakteur Gowers...
Panikmache in Deutschland: Wir sollen plötzlich alle zu Hause bleiben, Billigfutter essen und das Geld zusammenhalten. Was für ein Quatsch!
...Denn in der Krise ist nichts schlimmer als das Starren auf Zahlen und Kurven, die bange Erwartung der nächsten und übernächsten Katastrophenmeldung...
...Wir sind keine Lehman Brothers, sondern Menschenbrüder.
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau machte in den vergangenen Wochen vor allem durch hohe Verluste und ihre Millionenüberweisung an die bankrotte US-Bank Lehman Brothers von sich reden. Die Zahlung ist umstritten, ebenso wie ein anderes Geschäftsgebaren der Bank. Sie verlangt nämlich noch immer Altschulden zurück, die eigentlich schon längst verjährt sind.
Die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers zieht Kreise. Die Barmer hat 210 Millionen Euro bei der US-Bank Lehman investiert, die AOK Niedersachsen 20 Millionen. Durch die Insolvenz von Lehman ist das Geld vorerst nicht verfügbar. Doch der Einlagensicherungsfonds, dem über 500 Banken angehören, kommt dafür auf.
Die größte deutsche Krankenkasse hat vom 24. April bis 15. Juli 210 Millionen Euro in Termingeldkonten und Schuldscheindarlehen bei der deutschen Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG investiert.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Entschädigungsfall für die deutsche Tochter der US-Investmentbank Lehman Brothers festgestellt. Deutsche Anleger können nun mit einer Rückzahlung aus dem Einlagensicherungsfonds rechnen. Für Besitzer von wertlos gewordenen Zertifikaten bleibt jedoch alles beim Alten.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Weg frei gemacht: Die Kunden der deutschen Tochter der insolventen US-Bank Lehman Brothers werden entschädigt. Zahlen wird die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Doch viele tausend deutsche Privatanleger der amerikanischen Bank werden davon nicht profitieren...