So ist das eben in einer Gesellschaft, in der man von Montag bis Sonntag Partie feiern will, Komasaufen als Norm gilt und Alkohol so reichlich und billig fließt wie das Wasser im Rhein oder der Elbe.
So ist das eben in einer Gesellschaft, in der man von Montag bis Sonntag Partie feiern will, Komasaufen als Norm gilt und Alkohol so reichlich und billig fließt wie das Wasser im Rhein oder der Elbe.

Der Trend zum Koma-Saufen ist unter Jugendlichen ungebrochen. Laut einer Studie der Gmünder Ersatzkasse sind 2008 doppelt so viele Mädchen und Jungen wegen einer Alkoholvergiftung in die Notaufnahme deutscher Kliniken eingeliefert worden als sechs Jahre zuvor.
Die Mannheimer Sprachhüter legten auch für die Jubiläumsausgabe Wert darauf, nur solche neuen Wörter aufzunehmen, die feste Bestandteile der deutschen Sprache geworden sind. In diesem Jahr liest man Neulinge wie "Komasaufen" (Alkoholexzesse)
Komasaufen gehört weiterhin zum Alltag der Jugendlichen - so das Ergebnis des aktuellen Suchtberichts der Regierung. Demnach mussten 2008 mehr als 23.000 Kinder ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Das kulturelle Ereignis des Komasaufens ist unter Jugendlichen nach wie vor sehr beliebt. Laut dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hat jeder fünfte Jugendliche im Monat "mindstens einmal mehr als 5 Gläser Alkohol" zu sich genommen. In meinen Worten:
Jeder fünte Jugendliche ist einmal im Monat hackebreit.
In keinem anderen Land in Europa ist Komasaufen so verbreitet wie in Deutschland. Der Fall der Schüler aus Lübeck in der Türkey ist dabei nur ein Mosaikstein im Schachbrett...............
In Deutschland ist Komasaufen schon längst zur Alltagskultur geworden. Wochenende für Wochenende versuchen so hundert Tausende von jungen Bürgern der Trostlosigkeit einer Gesellschaft zu entkommen.
Kaum einem Land in Europa wird so viel über Werteverlust, Moral und Vorbildfunktion debattiert und diskutiert, wie in unserem. Gerade im Umgang mit der Generation Flatrate- oder Komasaufen versuchen Politiker sich zu profilieren.

Das „Koma-Saufen“ unter deutschen Jugendlichen nimmt immer größere Ausmaße an: 2007 mussten 23 165 Teenager zwischen 10 und 20 Jahren mit Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt werden.
Die Zahl nahm 2007 im Vergleich zum Vorjahr