
Gepresstes Eiweiß in Garnelenform, Schinken aus Fleischresten mit Stärke verklebt - und immer wieder: Analogkäse. Vielen Verbrauchern graust es beim Gedanken an diese Imitate. Liegt es am Geschmack, an der Kennzeichnung, am Inhalt?

Gepresstes Eiweiß in Garnelenform, Schinken aus Fleischresten mit Stärke verklebt - und immer wieder: Analogkäse. Vielen Verbrauchern graust es beim Gedanken an diese Imitate. Liegt es am Geschmack, an der Kennzeichnung, am Inhalt?
Die Grünen haben die Landesregierung aufgefordert, die Namen der Betriebe zu veröffentlichen, die etwa Imitatlebensmittel falsch oder gar nicht gekennzeichnet hätten. Die zunehmende Verwendung von Mogelschinken und anderen Lebensmittelimitaten und deren häufige Deklarierung als hochwertige Lebensmittel mache ein konsequentes Eingreifen der Behörden erforderlich.
Die Verbraucherzentrale Berlin hat vor sogenanntem Analog-Käse gewarnt. Echten Käse ohne Kennzeichnung durch solche Imitate zu ersetzen, sei eine "Täuschung der Verbraucher", sagte Verbraucherschützer Christoph Römer gegenüber der dpa. "Wenn das nicht extra ausgezeichnet wird, ist das ein Verstoß gegen das Gesetz."