Alles zum Thema Staatsvershuldung und Konsumwahn bietet dieser Artikel von Gastautor Martin Glogger.
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Wiesen Sie wieviel Dollars die Fed druckt? Die Druckmaschinen glühen...
Mit Riesensummen versuchen Regierungen die Rezession einzudämmen - und beschwören das nächste Unheil herauf: Inflation. Davor warnt der Ökonom Hans Wolfgang Brachinger.
ZEIT ONLINE: Herr Brachinger, der Weltwirtschaft geht die Luft aus. Die Preise auf den Güter- und Rohstoffmärkten fallen, weil die Nachfrage weltweit einbricht. Sie aber warnen vor einer neuen Inflationswelle.
Dr. Doom meldet sich über die Zukunft der USA in Anbetracht der gigantischen Staatsschulden. Entweder Staatsbankrott oder Hyperinflation
Die Geldpolitik der US-Notenbank wirft ein erschreckendes Bild auf die Stabilität des US-Dollars. Die USA vergrößern die Geldmenge gerade so stark, dass manche Experten darin Parallelen zu Staaten sehen, die in der Vergangenheit bei Krisen mehr Geld gedruckt haben, um ihre Ausgaben zu decken.
Die US-Staats Schulden türmen sich unaufhaltsam und stürmen bereits Richtung 10,7 Billionen (10.700.000.000.000) USD, jeden Tag nehmen die Staats Schulden um 3,3 Mrd. USD zu, in der Stunde 137,5 Mio. USD und in jeder Sekunde 38.194 USD. Mit steigender Tendenz, da die Schulden sich weiter verzinsen.
Nun warnt auch George Soros vor den Gefahren der Schuldenmacherei und deren Auswirkungen. Nach der Rezession und der Deflation wird eine gewaltige Hyperinflation auf uns zukommen. Und was allen klar ist: Die Krise ist längst nicht ausgestanden. Nein, die Auswirkungen der Finanzkrise werden uns erst noch einholen.
Ökonomen und Kommentatoren sind sich überwiegend einig: Die Notenbanken haben letztes Jahr gute Arbeit geleistet. Ihrem rechtzeitigen und entschlossenen Handeln rund um den Globus sei es zu verdanken, so die Experten, dass der Finanzsektor dem totalen Zusammenbruch entrinnen konnte.
Die Hyperinflation im afrikanischen Krisenstaat - bisher schon die höchste der Welt - ist trotz staatlicher Preiskontrollen weiter gestiegen.
Die neuen Zahlen hat das staatliche Statistikamt bekannt gegeben. Im Vormonat war sie noch mit einer Jahresrate von 2,2 Millionen Prozent angegeben worden - ein Wert, der nach Experten weit unter dem realen Prozentsatz liegt.