Die Zahl der Automaten- und Lottospieler steigt rasant an. Nicht mal die Wirtschaftskrise hält die Deutschen davor, Geld für Glücksspiele auszugeben.
Die Zahl der Automaten- und Lottospieler steigt rasant an. Nicht mal die Wirtschaftskrise hält die Deutschen davor, Geld für Glücksspiele auszugeben.
Das nach portugiesischem Recht bestehende Verbot für Wirtschaftsteilnehmer wie BWin, Glücksspiele über das Internet anzubieten, ist nach einem jetzt verkündeten Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften mit der EU-Grundfreiheit des freien Dienstleistungsverkehrs vereinbar.
Lottospielen im Internet wird weiterhin möglich sein – jedenfalls, wenn das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz Bestand hat. Wie der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe berichtet, verpflichtete das Gericht die rheinland-pfälzische Lottogesellschaft dazu, die Tipps des Online-Anbieters Tipp24 anzunehmen.
Kurz nachdem die Diskussion zur Sperrung von Kinderpornos im Internet aufgeflammt ist, will Hessen offenbar auch illegale Glücksspielseiten sperren lassen. Die Provider befürchten einen Dammbruch.
Ein Treffen mit Brisanz: am Mittwoch reisten Vertreter der fünf größten Zugangs-Provider Deutschlands nach Wiesbaden, um im hessischen Innenministerium ein heikles Thema zu besprechen.
Beim Online-Poker ist die Rechtslage äußert unsicher. So können Spieler kaum die Auszahlung von Gewinnen einklagen. Zudem warnen Experten vor raffiniertem Trickbetrug und hoher Suchtgefahr.