Fast die Hälfte der Dresdner Bank-Mitarbeiter wird am Sonntag die Piratenpartei wählen. Dies ergab eine internen Umfrage der drittgrößten deutschen Bank, an der 5.547 Mitarbeiter teilnahmen.
Fast die Hälfte der Dresdner Bank-Mitarbeiter wird am Sonntag die Piratenpartei wählen. Dies ergab eine internen Umfrage der drittgrößten deutschen Bank, an der 5.547 Mitarbeiter teilnahmen.
Nachrangkapital-Markt gerät in Turbulenzen - Depfa streicht Zinsen für Hybridanleihe.
Cominvest muss Genussschein-Fonds einfrieren - Aussetzung trifft vor allem Privatanleger.
Die Märkte für Hybridanleihen und Genussscheine geraten zunehmend unter Druck.
Auch erfolglose Banker streichen hohe Abfindungen ein. Nun hat sich Stefan Jentzsch, Ex-Chef von Dresdner Kleinwort, mit einem erklecklichen Betrag in den Ruhestand verabschiedet. Angeblich bekommt der frühere Leiter der Investment-Tochter der Dresdner Bank zum Abschied acht Millionen Euro...
Der Staatskredit für die Commerzbank hat weitreichende Folgen: Das Institut rechnet mit einer jahrelangen Abhängigkeit von der Regierung. Der Sparkassenverband erklärt die Fusionsfinanzierung aus Steuergeldern zum Präzedenzfall - und fordert ähnliche Hilfen für die Zusammenlegung der Landesbanken...
Die Lage ist grotesk: Der deutsche Staat springt der gefährdeten Commerzbank bei und riskiert Staatsvermögen, das von den Steuerzahlern stammt. Aber nur die Linkspartei prangert dies als Enteignung der Bürger an – um Zockerschulden der Bank zu begleichen. Damit hat die SED-Nachfolgepartei leider recht...
Milliardenrisiken ließen die Übernahme der Dresdner Bank für die Commerzbank zur existenziellen Gefahr werden. Der Bund hilft deshalb mit einer weiteren Kapitalspritze von zehn Milliarden Euro aus - und übernimmt im Gegenzug 25 Prozent der Bank...
Bei der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank knirscht es weiter.
Die Arbeitnehmervertreter im Dresdner-Aufsichtsrat verhinderten im ersten Anlauf die vorzeitige Bestellung von Commerzbank-Chef Martin Blessing und zweier weiterer Manager des neuen Eigentümers zu Vorständen der bisherigen Allianz-Tochter.
Der Vorstand der Commerzbank hat mit dem Versicherer Allianz vereinbart, den 40-prozentigen Restanteil an der Dresdner Bank bereits im Januar 2009 zu übernehmen.
Die Commerzbank hat nach eigenen Angaben nicht die staatliche Finanzspritze von 8,2 Milliarden Euro genutzt, um die Dresdner Bank vorzeitig komplett zu schlucken.
Die Allianz wird im Zuge der Trennung von der Tochter Dresdner Bank doch nicht so viele Anteile am Käufer Commerzbank erwerben wie ursprünglich geplant - weil mit Bargeld statt mit Aktien bezahlt wird. Außerdem geht das Geschäft rascher als angekündigt über die Bühne...