Microsoft ist ein grosser Schlag gegen die kriminellen Betreiber eines Botnetzes gelungen.
Mit enscheidener Hilfe aus Deutschland und juristische Kniffe liessen sie ein riesiges Botnetz lahm legen.
Microsoft ist ein grosser Schlag gegen die kriminellen Betreiber eines Botnetzes gelungen.
Mit enscheidener Hilfe aus Deutschland und juristische Kniffe liessen sie ein riesiges Botnetz lahm legen.
Wissenschaftlern der University of California in Santa Barbara (UCSB) ist es gelungen, in das Malware-Netzwerk "Mebroot" einzudringen, das es auf Besucher legitimer Websites abgesehen hat. Den Forschern gelang es dabei, neue Einblicke in den Bereich so genannter "Drive-by"-Angriffe zu gewinnen.
Das Sicherheitsunternehmens Finjan hat ein aus fast 2 Millionen PCs bestehendes Botnetz entdeckt -- darunter auch viele Rechner in Behörden, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.
Mindestens drei Millionen Windows-Computer sind wohl bereits mit dem Conficker Wurm infiziert. Nach einigen Schätzungen von Herstellern für Sicherheitssoftware könnten es sogar zehn bis zwölf Millionen oder noch mehr sein. Bisher ist allerdings noch nichts Dramatisches passiert. Am heutigen Mittwoch aber wollen die unbekannten Urheber von Conficker offenbar zuschlagen.
Seit Monaten verbreitet sich der Conficker-Wurm in seinen verschiedenen Versionen rasend schnell im Internet. Für den 1. April befürchten Sicherheitsexperten nun einen Großangriff in Form einer Spam-Welle oder DDoS-Attacken.
Nach Schätzungen des Antivirenherstellers F-Secure hat der Windows-Wurm Conficker alias Downadup bereits rund 2,5 Millionen PCs infiziert. Da der Wurm die Fähigkeit zum Nachladen von Code habe, sei demnächst wahrscheinlich mit einem größeren Botnetz zu rechnen.
Die Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) hat die Inhaber von gut 100'000 FTP-Konten in einigen Dutzend Ländern vor einem Missbrauch ihrer Konten bewahren können. Rund 150 dieser Konteninhaber sind in der Schweiz domiziliert.
Um Daten auf einen Webserver zu laden, benutzen die Inhaber einer Website in der Regel ein FTP-Konto bei einem Hostingprovider.
Griechische Wissenschaftler warnen vor Angriffsmöglichkeiten über Social Networks. In einem Pilotversuch wurde mit Hilfe von Facebook-Nutzern ein Botnetz aufgebaut, um etwa Denial-of-Service-Angriffe fahren zu können. Für den Angriff wurde eine Facebook-Applikation verwendet, die dem Nutzer ein Foto des Tages bietet.
Ein Brüderpaar hat bis zu 100.000 Rechner unter ihre Kontrolle gebracht. Ihr Ziel: Die zu einem Botnetz zusammengeschlossenen Computer an den Meistbietenden verkaufen. Nur dumm, dass der Käufer bereits von Beamten beschattet wurde. Die machten dem kriminellen Duo aus Holland einen Strich durch die Rechnung und ertappten die Teenager auf frischer Tat.