Derweil es die Bad Bank in Form der EZB wohl schon gibt. Weiß das die Bundesregierung denn wirklich nicht?
Derweil es die Bad Bank in Form der EZB wohl schon gibt. Weiß das die Bundesregierung denn wirklich nicht?
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit den Weg für sogenannte Bad Banks freigemacht. Sie sollen es den Geldinstituten in Deutschland ermöglichen, hochriskante und seit Beginn der Finanzkrise praktisch unverkäufliche Wertpapiere abzugeben und damit ihre Bilanzen zu bereinigen. Der Bundesrat soll dem Modell am 10.
Der Bund mündiger Bürger (BmB) ruft derzeit dazu auf, ein Antragsformular für die Eröffnung eines Kontos bei der von der Regierung geplanten "Bad Bank" herunterzuladen: "Wer seine Miesen auf dem Konto schon immer loshaben wollte", so der Appe
„Every bank is a bad bank. Du bist in der Krise. Dein Problem heißt Marktwirtschaft“ stammt von der Website/dem Magazin krisis, die sich schon seit jeher sehr kritisch mit dem kapitalistischen Treiben befassen, ohne dabei staatskapitalistische „Lösungen“ (Marke „demokratischer Sozialismus“ etc.) zu propagieren.
Die Banken können Wertpapiere in Krisenzeiten nur schwer veräußern, die Papiere sorgen deshalb jedes Quartal für Abschreibungen und ständig muss mehr Kapital für sie hinterlegt werden. Das fehlt dann bei der Kreditvergabe an die Kunden. Die Bundesregierung hat daher die Bad-Bank-Regelung ins Leben gerufen, eine Art “Giftmüllabfuhr” für toxische Wertpapiere.
Inmitten der Nachrichten über stetig fallende Börsenkurse und weitere rettungsbedürftige Finanzkonzerne sickerten gestern neue Einzelheiten über den Bankenrettungsplan der Obama-Regierung durch.
Die EU-Kommission schaltet sich in die Debatte um Bad Banks ein: Weil faule Wertpapiere die Bilanzen vieler Geldhäuser belasten, dringt Brüssel auf eine rasche Entsorgung der Finanztitel.
Die Kommission plädiert für EU-weite Regeln beim Aufbau sogenannter Bad Banks, die ausfallgefährdete Kredite und andere Risikopapiere von Finanzkonzernen übernehmen.
Man wird das unbestimmte Gefühl nicht los: Den Banken geht es bei den Plänen der Bundesregierung einfach nicht schnell genug voran. Immerhin will man so rasch wie möglich die eigenen Bilanzen ein wenig ansehnlicher dastehen lassen als im Augenblick.
Man spricht von «Zombie»-Banken und von «Geier-Kapitalisten», die jetzt diese Institute retten sollen. Was genau geht hier vor?
Der neue US-Finanzminister setzt auf eine alte Banker-Tugend: Gier. Private Investoren sollen die maroden Banken wieder flott machen, und dabei gutes Geld verdienen.