Sprache

Verbrektion - wie Verben einen Kasus regieren

Di, 13/05/2008 - 07:18

Es gibt im Deutschen vier Fälle. Diese Fälle charakterisieren die Beugung eines Substantivs. Beugung bedeutet, dass sich das Wort unter dem Zwang, dem Joch, der Regierung - vom Verb verkörpert - beugt.

Verbrektion - wie Verben einen Kasus regieren

Di, 13/05/2008 - 07:16

Es gibt im Deutschen vier Fälle. Diese Fälle charakterisieren die Beugung eines Substantivs. Beugung bedeutet, dass sich das Wort unter dem Zwang, dem Joch, der Regierung - vom Verb verkörpert - beugt.

In der Grammatik heißt Beugung die Veränderung der Endung. Fachsprachlich heißt Beugung Flektion, beugen heißt flektieren. Rektion heißt in der Grammatik das Regieren. Um auszudrücken, dass ein Verb einen bestimmten Fall verlangt, spricht man von Rektion.

Verben die den Genitiv regieren

Di, 13/05/2008 - 07:05

Die überwiegende Zahl der Verben regiert den Akkusativ. Die Endung des Akkusativ Plural ist identisch mit dem Nominativ, also endunglos: Nominativ und Akkusativ: (die) Männer, Frauen, Kinder. Der Dativ wird durch eine Endung gekennzeichnet: (den) Männern, Frauen, Kindern.

Bleibt also der Genitiv, der in der bestimmten Menge durch den Artikel der (Männer, Frauen, Kinder) ausgewiesen wird, jedoch in der unbestimmten Form unspezifisch ist, weil er keine eigene Endung hat, die ihn kennzeichnet.

Küchenschelle - was macht die Glocke in der Küche?

Fr, 09/05/2008 - 20:48

Schon ist es Mai, und die Frühblüher haben sich schon weitgehend zurückgezogen. Wo gerade noch Schneeglöckchen und Scilla hervorlugten, sind längst Giersch und Brennesseln ins Kraut geschossen und haben das Regiment übernommen. Es ist kaum drei Wochen her, da war auf dem Isemarkt, dem Hamburger Markt, wo man alles kaufen kann, was das Herz begehrt, ein Stand mit den herrlichsten Frühlingsblumen.

Es fanden sich da in den schönsten Lila-Rosa-Dunkelrot- und Weißtönen feingemusterte Schachblumen, gestielte Primeln und Aurikeln und pelzige Küchenschellen.

Wann schreibt man Verben und Adjektive groß?

Fr, 09/05/2008 - 16:03

Die Großschreibung von Substantiven ist eine Besonderheit der deutschen Sprache. Folglich schreibt man auch Substantivierungen groß. Es ist jedoch nicht immer leicht zu erkennen, wann eine Substantivierung vorliegt. Sie wird durch einen vorausgehenden Artikel angezeigt, das Fliegen, ein Erfassen, oder Präpositionen deuten darauf hin: beim, zum, während des. Z. B. Beim Lesen, beim Fernsehen, zum Malen, zum Kochen, während des Schlafens, während des Schreibens.

Schlichter Klang und verschlungene Wurzeln: Leid oder leid?

Fr, 09/05/2008 - 15:16

Es ist ein Wort, das durch die Rechtschreibreform in den Blickpunkt geriet. Denn nun ging es darum, eine nunmehr an dem Substantiv Leid orientierte Großschreibung des nur noch unveränderlich und in festen Verbindungen vorkommenden Wortes leid zu rechtfertigen.

Musste man es nicht zwangsläufig als verblasstes Substantiv wahrnehmen, da es als Adjektiv in Vergessenheit geraten war?

Spare in der Zeit, nimmt's der Staat Dir in der Not

Mi, 07/05/2008 - 08:11

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Und wer zur Unzeit die Zeit übersieht für den ist sie auch bald abgelaufen. Man sollte sich daher Zeit für diesen Artikel nehmen...

Latein für Gelassene: Gerundium und Gerundivum

Mi, 07/05/2008 - 02:20

Die Bezeichnungen Gerundium und Gerundivum sind grammatische Besonderheiten der lateinischen Sprache. Sie klingen nicht nur verwirrend ähnlich, sie sind auch schwer zu unterscheiden.

Letztlich können sie auch mit minimalen Differenzierungen der Endungen Gleiches aussagen. In der genauen Betrachtung und Analyse dieser beiden Strukturen liegt deshalb die hohe Kunst eines fortgeschrittenen Lateinschülers.

Stark oder schwach? Regelmäßig oder unregelmäßig?

Di, 06/05/2008 - 07:12

Von starken oder schwachen Verben zu sprechen ist zwar üblich, jedoch im Grunde bereits eine Verkürzung. Denn damit soll ausgesagt werden, dass die Beugung auffällig oder unauffällig, also “stark” oder “schwach” ist. Diese Besonderheit tritt nicht nur bei der Beugung von Verben, der Konjugation, auf, sondern auch bei der Beugung von Substantiven, der Deklination.

Böhmische Dörfer: Transitive Verben und das Genus Verbi

Sa, 03/05/2008 - 22:39

Verben können in verschiedenen Verhaltensrichtungen auftreten. Darunter versteht man das Aktiv oder Passiv. Fachsprachlich nennt man das Genus Verbi.

Aktiv: Ich liebe. Passiv: Ich werde geliebt.

Da zum passivischen Behandeltwerden eine handelnde Person gehört, kommen für Verben, die ihre Verhaltensrichtung ändern können, nur die in Frage, die ein Akkusativobjekt haben können. Dieses wird in der Passivkonstruktion zum Subjekt. Es steht also im Nominativ.


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