Webseiten für berufliche Netzwerke sind für Internetkriminelle ein lohnendes Angriffsziel. Da die Nutzer entsprechender Social-Network-Plattformen in der Regel viele persönliche Daten preisgeben, seien diese Seiten wahre Fundgruben für Spammer, sagt Katrin Alberts vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Die dort stehenden Informationen werden zunehmend für personalisierte Phishing-Angriffe ausgenutzt.
Der Social-Networking-Boom hat nun auch die Hackerszene erreicht. Laut Betreibern soll «House of Hackers» jedoch nicht als Plattform für kriminelle Machenschaften dienen, sondern lediglich ein Hort für technikbegeisterte Computerfreaks sein. Die grossen Plattformen wie MySpace und Facebook richten sich an den durchschnittlichen Computeruser, der sich über Musikgeschmack und Alltagsprobleme austauschen möchte. Die Plattform «House of Hackers» jedoch will ganz gezielt einen Ort schaffen, wo technikbegeisterte Computerfreaks unter sich sind.
Mitglieder beschweren sich über Datenschutz- bestimmungen - Portal rüstet sich für Deutschland-Start von Facebook
Das größte Social-Network für Studenten im deutschsprachigen Raum hat derzeit mit einer Protestwelle zu kämpfen. Viele Mitglieder beschweren sich über die neuen Datenschutzbestimmungen, die StudiVZ erlauben, mit den Userdaten Geld zu verdienen. Personalisierte Werbung soll die Kassen des Internetportals weiter füllen, das laut eigenen Angaben seit dem Jahreswechsel profitabel ist.

Platzt die neue Blase definitiv 2012? Ist dann Schluss mit Web 2.0? Oder ist doch alles anders, irgendwie?