Anscheinend sind wieder Sicherheitslücken beim SchülerVZ bekannt geworden. Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg hat ein neues Datenleck entdeckt.
Anscheinend sind wieder Sicherheitslücken beim SchülerVZ bekannt geworden. Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg hat ein neues Datenleck entdeckt.
Ob im SchülerVZ, auf Myspace oder auf Wer-kennt-wen: Ohne Fotos wären Internet-Gemeinschaften lahm. 200 Bilder und noch mehr haben viele von sich in SchülerVZ gestellt. Ein SchülerVZ-Profil ist ohne Foto nicht komplett.
Wer sicher gehen will, muss aber nicht unbedingt sein Gesicht in Großaufnahme zeigen.
Ab zwölf Jahren kann man ins virtuelle Netzwerk schülerVZ. Eltern haben keinen Zutritt. Nicht einmal Gastzugänge sind ihnen erlaubt. Man wolle den Schülern einen eigenen, geschützten Raum bieten, heißt es beim Schülerverzeichnis.
SchülerVZ ist ein beliebtes Portal, um Freunde aus der Schule zu treffen, ein eigenes Profil zu erstellen und Fotos hochzuladen. Um Mitglied zu werden, benötigt man eine SchülerVZ Einladung von bereits bei SchülerVZ registrierten Usern.
Quasie die ganze eigne Stufe ist in ihm vertreten, aber man selber ist leider noch kein Mitglied. Will man sich anmelden, stellt man schnell fest, dass man eine Einladung benötigt. Nur wo schnell eine herbekommen?
Hier ist die Lösung:
Der SchülerVZ-Datendieb ist gefasst, doch der Fall schlägt weiter Wellen. Die Profile von mehr als einer Million Schülern sind offenbar noch immer im Umlauf. Experten fürchten die Weitergabe an Pädophile oder "Cybermobber". Zudem wirft der Fall auch ein Licht auf unsere Gesellschaft.
Nach dem Selbstmord des Erlanger Computerfreaks Matthias L., der mehrere Millionen Daten von Internetnutzern gesammelt hatte, sehen sich das betroffene Unternehmen und die Justiz in Erklärungsnot.
L., der in der Szene unter dem Pseudonym "Exit" auftrat, hatte vor seiner Festnahme tagelang mit der Firma VZnet-Netzwerke, die unter anderem die Plattform schülerVZ betreibt, über eine Datenrückg
Er soll eine große Anzahl Nutzer-Daten der Plattform SchülerVZ ausgespäht und die Betreiber damit erpresst haben. Zehn Tage nach seiner Festnahme hat der Tatverdächtige nun Selbstmord begangen. Der 20-Jährige wurde in seiner Zelle tot aufgefunden...

Die Datenpanne bei dem sozialen Netzwerk SchülerVZ, bei der Daten von rund 1,6 Millionen Nutzer ausgelesen worden waren, ist offenbar noch größer: Ein weiterer Datensatz mit mehr als 100.000 Einträgen wird gerade von Verbraucherschützern überprüft.
3x1t ging freizügig mit unerlaubt ausgelesenen SchülerVZ-Daten um
Der Crawler, mit dem die sozialen Netzwerke der VZ-Gruppe ausgelesen wurden, stammt aus Erlangen. Nach einigen Hinweisen und einer Recherche im Google-Cache sieht es so aus, als ob der Entwickler Mathias L. die Daten nicht nur aus sportlichen Gründen unerlaubt ausgelesen hat.