Massenmorde, Flüchtlinge, Ausländerhass - zwei Jahre vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gleicht Südafrika einer tickenden Zeitbombe. Explosion der Gewalt und soziale Spannungen im Land nähren die Gerüchte über eine Verlegung des Spektakels.
Der Weltverband FIFA hat Südafrika in dieser Woche einmal mehr das Vertrauen ausgesprochen, aber diese verbalen Beruhigungsmaßnahmen greifen genauso wenig wie die Beteuerungen des WM-Organisations-Komitees (OK). «Man kann keine Garantie geben, aber ich kann den Leuten versichern, sie werden sicher sein», erklärte der OK-Sicherheitsbeauftragte Andre Pruis im «ard-Morgenmagazin», «allein für die WM werden wir 40 000 Sicherheitskräfte bereitstellen.»
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