Chimären sind Mischwesen aus Mensch und Tier. In Grossbritannien dürfen jetzt nach einer heftigen Kontroverse im Parlament Misch-Embryonen aus beiderlei Eizellen für die Forschung geschaffen werden. Dem Votum war eine heftige Kontroverse vorausgegangen. Kritiker sprachen von «monströsen» Auswüchsen der Stammzellenforschung und einem Herumpfuschen an der Natur. Kritiker fürchten, solche Embryos könnten letztlich zur gezielten genetischen Modifikationen und «Designer-Babies» führen. Befürworter hoffen, damit Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson besser behandeln und vielfach Leben retten zu können. Dem Gesetzesentwurf zufolge müssen die Chimären-Embryonen nach spätestens zwei Wochen zerstört werden und dürfen nicht in die Gebärmutter einer Frau eingepflanzt werden.
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