Laut dieses Videos soll dieses Jahr noch das Bedingungslose Grundeinkommen eingeführt werden. Menschen aus Politik und Wirtschaft bzw. Firmenbosse sehen meistens nur die Kosten und das ihnen weniger bleibt, doch was ist mit den Einsparungen für den Staat, allein für Gesundheitskosten? Lässt die Angst vor Arbeitslosigkeit nach, weil jeder Mensch weiß, seine Grundversorgung (Essen, Miete, Kleidung, Versicherungen, Bildung, etwas Luxus...) ist gesichert, wird logischerweise nach und nach auch der Bedarf an Medikamenten und Arztbesuchen nachlassen. Der Mensch kann sich - wenigstens ein Stück weit - entstressen.
Ist es nicht lohnenswert, können Menschen selbst bestimmen, was und wofür sie arbeiten? Wäre niemand gezwungen für einen Ausbeuter als 1-EUR-Jobber sich versklaven zu lassen, vielleicht macht er dann (erstmal) lieber nichts. Und wenn ihm langweilig wird oder er eine sinnerfüllte Tätigkeit haben möchte, gibt es möglicherweise mehr Wahlmöglichkeiten. Zumindest gäbe es auch Alternativen sich sozial, kreativ bzw. auch selbständig zu verwirklichen.
Vermutlich würden dann die Löhne der Ausbeuter zwangsläufig auch ansteigen müssen, wenn nicht mehr jeder für jedes Taschengeld arbeiten muß und möchte. Das brächte auch etwas mehr soziale Gerechtigkeit und die Kluft zwischen finanziellem Reichtum und finanzieller Armut würde sich ein wenig mehr schließen können.
Abgesehen davon, nicht jeder Mensch will finanziellen Reichtum für sich, wieviele Menschen hatten mal einen Traum von einer sinnerfüllten Tätigkeit, von einer Arbeit die ihnen Freude bereitet, schon längst aufgegeben? Diese Träume können mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wieder geträumt und auch begonnen zu realisiert werden.
Mehr: BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) in Petition - Einführung in 2010?

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