Anscheinend sind wieder Sicherheitslücken beim SchülerVZ bekannt geworden. Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg hat ein neues Datenleck entdeckt.
Anscheinend sind wieder Sicherheitslücken beim SchülerVZ bekannt geworden. Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg hat ein neues Datenleck entdeckt.
Der SchülerVZ-Datendieb ist gefasst, doch der Fall schlägt weiter Wellen. Die Profile von mehr als einer Million Schülern sind offenbar noch immer im Umlauf. Experten fürchten die Weitergabe an Pädophile oder "Cybermobber". Zudem wirft der Fall auch ein Licht auf unsere Gesellschaft.
Interview mit Dirk Hensen, Sprecher der VZ-Netzwerke
Monatelang stritten Facebook und sein deutscher Konkurrent studiVZ. Dank der Zahlung einer unveröffentlichten Geldsumme an Facebook sind die Vorwürfe der Nachahmung nun allerdings abgelegt.
Auf den Servern der Internetplattform StudiVZ tummeln sich mittlerweile Millionen von Fotos. Die Möglichkeit des Hochladens eines Profilbildes nimmt fast jedes Mitglied in Anspruch. Dazu muss man nur ein Foto aussuchen, das gewisse Bestimmungen erfüllen muss. So darf er zum Beispiel nicht gegen Gesetze verstoßen und das Mitglied muss die Rechte an diesem Bild besitzen.
Das VZ Netzwerk hat nun 14 Millionen User, doch die User Zahlen bei StudieVZ nippeln eher ab. Viele Studies sind zudem durch die völlig mit Werbung überladenen Page einfach nur noch angenervt. StudieVZ konnte bisher sein schlechtes Image im Web nicht aufpolieren, ob da das Wahlbarometer etwas dran ändern wird bleibt abzuwarten.
Da wird sich Holtzbrinck ja richtig freuen, das doch so wenige zu wer-kennt-wen oder Facebook gewechselt sind. Ich hab nochmal in den Pressemeldungen gekramt. Im 10.2008 waren es noch 11,5 Millionen Mitglieder.
StudieVZ einst ein leutender Stern im Community Himmel, nun ein Holzklotz den Holzbrinck schnell wieder los werden will. Schlechtes Images, Datenschutz Misere, Abwahnwelle von VZ Seiten, zur wenig Inovationen auf der Plattform und jetzt auch noch Facebook im Nacken.
Was bitte sollen "Edelprofile" sein? Egal, Spiegel Online startet mit eben diesen "Edelprofil" benannten Nachrichtenseiten auf den drei großen VZs in Deutschland durch. Die nach eigenen Angaben "führende Nachrichtenseite" möchte die Mitglieder von StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ zukünftig mit Nachrichten, Musik- oder Filmtipps versorgen.
Schon lange gibt es Gerüchte, dass die Verlagsgruppe Holtzbrinck ihr Portal StudiVZ an den den US-Konkurrenten Facebook verkaufen will. Jetzt sorgt ein Bericht der zu Holtzbrinck gehörenden „Wirtschaftswoche“ für neue Spekulationen...
Vermarkter, wir haben ein Problem! Zwölf Millionen Mitglieder und fast zwölf Milliarden Klicks. Die VZ-Gruppe mit StudiVZ, SchuelerVZ und MeinVZ ist im deutschen Web die klare Nummer eins. Nur Geld verdienen lässt sich mit diesem Erfolg nicht.