Die Bilder von jungen Gewalttätern, die ihre meist zufälligen Opfer mit äußerster Brutalität zusammenschlagen, prägen seit Jahren die öffentliche Wahrnehmung von Jugendgewalt.
Die Bilder von jungen Gewalttätern, die ihre meist zufälligen Opfer mit äußerster Brutalität zusammenschlagen, prägen seit Jahren die öffentliche Wahrnehmung von Jugendgewalt.
Einer der Schweizer Angreifer schlug einen halbseitig gelähmten Mazedonier demnach bewusstlos und trat dann mit Anlauf und voller Wucht gegen seinen Kopf, der schlaff über die Lehne einer Parkbank hing, wie Staatsanwalt Laurent Lafleur dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut Vorabmeldung vom Samstag sagte.
Die drei mutmasslichen Schläger von München sind in der Schweiz bereits verurteilt worden. Einer des Trios musste zudem in eine Therapie. Diese war vor der jüngsten Tat noch nicht abgeschlossen.
Seit sechs Jahren begleitet ein Forschungsteam der Universität Bielefeld 3400 Duisburgerinnen und Duisburger, die beim Eintritt in die Studie 13 Jahre alt waren und jährlich zum Thema Kriminalität und Gewalt befragt wurden. "In der Jugendphase sind leichte und mittlere Straftaten nicht ungewöhnlich. Bei den meisten Jugendlichen geht es um das Ausprobieren von Grenzen und sie lernen dadurch die Geltung von Regeln und Normen", so Prof. Dr. Jost Reinecke, Soziologe an der Universität Bielefeld.
Sie werden beschimpft, bespuckt und mit Flaschen beworfen: In Mexiko sehen sich die harmlosen Emo-Kids zunehmend Anfeindungen anderer Jugendgruppen ausgesetzt. Jetzt kam es erstmals zu Hetzjagden auf die stets schwarz gekleideten Teenager - die doch nur eins sein wollen: sensibel.