Ende des Jahres sollen neue Dot-Endungen, so genannte generische Top Level Domains (gTLDs), als Internetadresse zur Verfügung stehen. Endungen wie .google oder .berlin sind dann denkbar. Wo liegen die Chancen? Wo die Risiken?
Ende des Jahres sollen neue Dot-Endungen, so genannte generische Top Level Domains (gTLDs), als Internetadresse zur Verfügung stehen. Endungen wie .google oder .berlin sind dann denkbar. Wo liegen die Chancen? Wo die Risiken?
Hat ein Unternehmen, das mit Internetadressen handelt, schon vor Jahren die Abkürzung des Namens einer später gegründeten Firma als Web-Adresse registrieren lassen, so hat diese junge Firma in der Regel keinen Anspruch auf Löschung der Adresse zu ihren Gunsten.
Domains sind schon eine feine Sache. Haben früher nur wenige Leute eine eigene Internetadresse besessen, gehört das virtuelle Zuhause in Form einer Homepage oder eines Weblogs heutzutage schon praktisch zur Grundausstattung in jedem Web 2.0-Haushalt. Die neue Top Level Domain .tel geht jetzt noch einen Schritt weiter und "mutiert" für den Besitzer zu einem globalem Kontaktverzeichnis.
Domains sind schon eine feine Sache. Haben früher nur wenige Leute eine eigene Internetadresse besessen, gehört das virtuelle Zuhause in Form einer Homepage oder eines Weblogs heutzutage schon praktisch zur Grundausstattung in jedem Web 2.0-Haushalt. Die neue Top Level Domain .tel geht jetzt noch einen Schritt weiter und "mutiert" für den Besitzer zu einem globalem Kontaktverzeichnis.
Künftig stehen für jeden Quadratmillimeter Erdoberfläche rund 667 Billiarden IP-Adressen zur Verfügung. Genügend um im Internet der Dinge alles vom Sportschuh über Autos bis zu Bäumen mit einer eigenen Internetadresse auszustatten – und diese selbständig miteinander interagieren zu lassen. Bereits in weniger als zehn Jahren könnte es soweit sein.
Mit inzwischen 140 Millionen registrierten Internetadressen ist der Spielraum für Domainwünsche deutlich geschrumpft. Ein 16 jähriger Österreicher sorgt jetzt mit seiner Idee für Furore, das Domainproblem mit einem parallelen Internet zu lösen.
Auf die neue Domain-Endung ‚me’, die seit dem 17.7.08 verfügbar ist, hat besonders in den USA ein Run eingesetzt. Die Kölner e42 GmbH bietet noch ein Portfolio dieser Internetadressen zum Verkauf an.
Schon seit Jahren sind nahezu alle beliebten Vornamen unter den interessanten Endungen weg. Schlechte Chancen also für klaus.de, ute.com oder achim.net. Doch mit Einführung der Endung „me“ gibt es neue Chancen für Interessierte.
Endung der Internetadresse bald frei wählbar
Statt .de oder .com geht bald auch .tina oder .liebe
.de hat jeder - .com erst recht. Ab dem nächsten Jahr kann man sich die Endung seiner Internetadresse selbst aussuchen. Da geht dann plötzlich .liebe, .timbuktu oder .hansi: Die Internetaufsicht ICANN will diese Wunschkürzel dann zulassen.
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