Der Grundstein der Zukunft der Nutzung von erneuerbaren Energien wird bald in Berlin gelegt. Wohin es gehen wird und welche Formen sinnvoll genutzt werden können wissen die Experten, die sich dort zu einer Handelsblatt-Konferenz treffen.
Der Grundstein der Zukunft der Nutzung von erneuerbaren Energien wird bald in Berlin gelegt. Wohin es gehen wird und welche Formen sinnvoll genutzt werden können wissen die Experten, die sich dort zu einer Handelsblatt-Konferenz treffen.
Vorgestern wurde es beschlossen: Die Einspeisevergütung für Solaranlagen kann ab dem 1. Juli 2011 je nach Höhe des Zubaus gekürzt werden.
Und auch in Frankreich geht es der Förderung an den Kragen: Hier wurde eine Deckelung des Zubaus auf 500 MW beschlossen.
Nicht nur in Deutschland gibt es eine Einspeisevergütung für Solarstrom. Auch in anderen Ländern fördert man Photovoltaik. Der Sonnengärtner Blog stellt in seiner Reihe "Einspeisevergütung in der Welt" die Systeme andere Länder vor. Diese Woche: China.
Erneuerbare Energien sind teuer! Die Förderung kostet im Jahr 8,2 Milliarden Euro. Was oft nicht bedacht wird: Sie nutzen auch und das in einem Wert von 7,9 Milliarden Euro pro Jahr.
Eine Studie im Conservation Letter behauptet: Klimaschutz richtet mehr Schaden an, als der Klimawandel an sich.
So könne der Anstieg des Meeresspiegels und die damit einhergehende Umsiedlung von Menschen vor allem in Regenwaldgebieten zu großen Schäden an der ohnehin schon gefährdeten Flora und Fauna führen.
Erneuerbare Energien müssen nicht nur national sondern international geförddert werden. Zu diesem Zweck trat am 8. Juli das IRENA-Statut in Kraft. IRENA steht für Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien und soll künftig die Mitgliedsstaaten dabei unterstützen, Strukturen für die Erneuerbaren Energien zu schaffen.
Gemeinden in der ganzen Welt machen sich unabhängig von der großen Politik und nehmen den Klimaschutz selbst in die Hand. Mit ehrgeizigen Plänen wollen die Malediven, Costa Rica und der Vatikanstaat klimaneutral werden.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt nun auch den USA, dass sie mit ihrer Energiepolitik über kurz oder lang an eine Grenze stoßen.
Präsident Obama kündigte daher an, den Fokus stärker auf Erneuerbare Energien zu setzen.
Seinen Strombedarf aus 100% Erneuerbaren Energien decken? Das geht. In diesem Monat zeigt das die Kommune Alzey-Land in Rheinland-Pfalz.
Während die grossen Stromkonzerne immer wieder behaupten, der Ausbau der Stromnetze sei nötig, um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien in die Ballungszentren zu transportieren, dienen diese Neubauen der Stromnetze vielmehr dem Transport der Überschüsse aus Kohlekraftwerken.
Dazu bringt der Ausbau der Stromnetze enorme gesundheitliche Gefahren mit sich, u.a.