Urheberrecht
Wer weiß, ob er schon dies über das Urheberrecht alles weiß?!
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Wer weiß, ob er schon dies über das Urheberrecht alles weiß?!
Copyright hilft Musikern nicht vor dem Niedergang:
Sie klagen, sehen sich als Opfer und mischen sich sogar in die Politik ein: Ohne das Copyright gehe die Kunst unter, betonen Vertreter der Musikindustrie. Das Gegenteil ist der Fall, meint Malte Welding.
Der Suchmaschinenbetreiber Google musste ein Open Source-Projekt im Video-Bereich vorerst zurückziehen. Dazu sah sich der Konzern nach einer entsprechenden Aufforderung unter Berufung auf das restriktive US-Copyright-Gesetz DCMA gezwungen.
Die Musikplattform Sonific.com beendet zum 1.Mai 2008 ihren Service. Sie wollten eine Promotionplattform für Musiker aufbauen, die mit kostenlosen Streamingfunktionen aus sich aufmerksam machen konnten. Im Gegensatz zu Last.fm und YouTube hätte man das Copyright von Beginn an ernst genommen, sagt man, nur wäre kein Geld in die Kasse geflossen. Geld erwirtschaften wollte man mit Provisionen an Verkäufen.
Witze sind bekanntlich eine Kunstform, und als solche dürfen sie mitnichten geklaut werden. Insofern ist es nur konsequent, dass der Autor eines Witzbuches mit den besten Pointen einiger US-Comedians öffentlich Abbitte leistet, seine Bücher einstampfen läßt und so einen Prozess beilegt. Nur: Das Pointenklauen hat eine lange Geschichte im Comedy-Sektor.
Es soll keiner behaupten, der Europäische Gerichtshof sei in Copyright-Sachen vollkommen weltfremd. Nach dem Hilfeersuchen eines deutschen Gerichts zeichnet sich ab, dass das Dekorieren von Schaufenstern mit Stühlen nicht gegen das Copyright verstößt. Was wie ein Aprilscherz klingt, ist leider keiner: Peek und Cloppenburg wurde wegen Urheberrechtsverstoß verklagt, da sie in der Schaufensterdekoration Stühle von Le Corbusier verwendeten.
Wer hat's erfunden? Die Ägypter! Die Regierung in Kairo will sich per Gesetz das Urheberrecht auf ihre antiken Altertümer sichern. Wer die Pyramiden oder andere berühmte Monumente des Landes nachbauen will, soll künftig dafür zahlen.
Googles Forschungs-Chefin Marissa Mayers im Exklusiv-Interview mit Blick über die Suchwissenschaft, Copyright und die Zukunft von Google.
"Google soll mit der Zeit Ihr bester Freund werden, der Sie genau kennt und Ihnen stetig Vorschläge macht, die Ihren persönlichen Wünschen entsprechen."