Es ist ein Wort, das durch die Rechtschreibreform in den Blickpunkt geriet. Denn nun ging es darum, eine nunmehr an dem Substantiv Leid orientierte Großschreibung des nur noch unveränderlich und in festen Verbindungen vorkommenden Wortes leid zu rechtfertigen.
Musste man es nicht zwangsläufig als verblasstes Substantiv wahrnehmen, da es als Adjektiv in Vergessenheit geraten war?
Ja, der innere Schweinehund. Nicht nur dass oftmals Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen geleugnet werden bis es nicht mehr geht, der leidende Mensch nimmt bedauerlicherweise auch nicht wahr, dass seine Konzentration gesunken ist und er mit diesen innerseelischen und körperlichen Anspannungen weniger effiziente Arbeit leisten kann.