Muss man sich wirklich vernetzen?
„Web 2.0“ ist ein schöner Begriff, der in seiner Vieldeutigkeit prima als Überschrift für jede noch so kleine Weiterentwicklung im Internet taugt. Es soll unter anderem suggerieren, dass das naturgemäß chaotische Internet aus der Spielzone ins Nutzwertige aufgestiegen ist. Communities - Gemeinschaften von Menschen, die sich für bestimmte Themen interessieren - sollen ein Aspekt der neuen Entwicklungsstufe sein. Interaktion sei jetzt angesagt. In Mode ist jetzt Xing, ein deutsches Unternehmen, das nach selbstverständlich amerikanischen Vorbildern als Open Business Club (Open BC) startete. Anders als in den immer wieder für eine Schlagzeile guten Portalen wie StudiVZ sollen sich in diesem Geschäftsleute-Portal Berufstätige treffen, um erfolgreich Kontakte zu knüpfen und darüber Geschäfte zu generieren. Web-2.0-Netzwerken in Reinkultur also.

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