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Wikipedia ist ohne Frage eine der ersten Anlaufstellen im Internet, um an Wissen zu gelangen. Allerdings darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass besagtes Wissen mitunter von Laien stammt und daher nicht immer frei von Falschinformationen ist. Um eben diesen weitgehend aus dem Weg zu gehen, denkt man nun über die Einführung eines Überprüfungssystems für Falschmeldungen nach.
Der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ist bei diesem Vorhaben federführend und setzt sich für die falschmeldungsfreie Online-Enzyklopädie ein. Obgleich diese Problematik schon geraume Zeit bekannt ist, gibt es ein spezielles Ereignis, welches als Anlass für die sogenannten Flagged Revisions anzusehen ist. Erst kürzlich wurde der Eintrag des US-amerikanischen Senators Edward Kennedy in einer unschönen Form abgeändert. Es war zu lesen, dass Kennedy und sein Kollege Robert Byrd nach einem Mittagessen zu Ehren von Barack Obama verstorben seien. In Tat und Wahrheit befand sich Kennedy kurz nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus aber schon wieder auf dem Weg der Besserung. Wäre zu diesem Zeitpunkt die Technik der Flagged Revisions bereits aktiv gewesen, so hätte diese Meldung nie die Öffentlichkeit erreicht. Laut Wales ist dies nur ein Beispiel von vielen, welches die Existenz eines Überprüfungssystems unweigerlich rechtfertigt.
Mehr: Wikipedia: Neues System zur Inhaltsüberprüfung und verifizierung

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