Das geplante Werbeverbot im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hat in Frankreich für heftige Diskussionen gesorgt. "Die Regierungspläne könnten die öffentlichen Sender und den Gesamtmarkt destabilisieren", sagte der Präsident der Media-Agentur ZenithOptimedia, Sébastien Danet, am Mittwoch der Tageszeitung Le Figaro. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte am Dienstag angekündigt, er wolle Werbung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern verbieten. Die Aktienkurse der Privatsender TF1 und M6 schossen umgehend in die Höhe. Der Präsident der öffentlichen Sendergruppe France Télévisions, Patrick de Carolis, begrüßte die Pläne. Das öffentliche Fernsehen erhalte so eine stärkere Identität.
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