Schweineblut und Skinheadschlachten: "The Wall", der Kinofilm zum Album der Bombast-Rockband Pink Floyd, sollte eine Rockoper der Superlative werden. Statt dessen gingen Schauspieler, Regisseur und Musiker auf einen Höllentrip - der das Ende der Band bedeutete. Jetzt kommt das Machwerk wieder in die Kinos.
Ein Mann sitzt in einem Hotelzimmer, ausgelaugt und mit Drogen vollgepumpt. Er heißt Pink, er ist Rockstar und angenehm betäubt. Die Welt da draußen verschwindet hinter einer inneren Mauer, die er selbst gebaut hat. Eine Zigarette versengt ihm die Finger, und im Flackerlicht des Fernsehers zieht sein Leben an ihm vorbei: Sein Vater, der im Krieg gefallen ist, die erdrückende Umarmung der Mutter, die zynischen Lehrer, seine Ehefrau - alles Steine, die zur Mauer wurden, alle "just another brick in the wall". Mit einem Schrei schlägt er mit einer Axt auf den Fernseher ein, dann wirft er ihn aus dem Fenster. Und hört auf, ein Mensch zu sein...
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