Wagner-Festspiele: Arbeitskampf in Bayreuth



Die Richard-Wagner-Festspiele zahlen ihrem Bühnenpersonal teilweise Hungerlöhne - deshalb ist jetzt die Eröffnung mit "Tristan und Isolde" vom Streik bedroht.

Einen Brief an einen deutschen Gewerkschaftsfunktionär hat Toni Schmid in seinem Leben bislang nicht schreiben müssen. In dieser Woche aber musste es sein. Man kann sagen, dass sich der Verwaltungsratsvorsitzende der Bayreuther Festspiele wirklich Mühe gegeben hat, den richtigen Ton dabei zu treffen.

Nicht versäumen wollte er etwa, dem Gewerkschaftssekretär vorab einige grundlegende Dinge zu erläutern. Dass Bayreuth nicht etwa zu verwechseln sei mit einem privatwirtschaftlich organisierten Musicalunternehmen. Dass es sich bei einer Oper von Wagner auch nicht um "'Evita' mit weniger eingängiger Musik" handle.

Real Time Web Analytics
Clicky

Mehr: Wagner-Festspiele: Arbeitskampf in Bayreuth

Bild von TKlath
Weiter:

Kommentare (Neueste zuoberst)

Kommentar hinzufügen

Mit dem Absenden dieses Formulars akzeptierst Du die Mollom privacy policy.

Mehr Beiträge von mir

Bundespräsident Wulff: Pokerspiele im Schloß Bellevue

In der Hoffnung Glaubwürdigkeit, Ehre und vor allem das Präsidentenamt zu behalten, ließ sich Christian Wulff auf eine gefährliche Poker-...

Neuer Parasit der Honigbiene entdeckt?

Forscher haben eine neue Fliegenart entdeckt, die das massive Bienensterben vor allem in den USA miterklären könnte. Die parasitäre Fliege...

Ex-Finanzminister Eichel: 8200 Euro Rente sind nicht genug

Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel erhält zur Zeit eine Rente in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Bundesminister und...