“Oh, bitte, oh bitte, oh bitte. Ich weiß, es ist würdelos zu betteln, aber bitte lass John McCain Außenministerin Condoleezza Rice zu seiner Vizepräsidenten-Kandidatin machen”, fleht Eugene Robinson in seiner gestrigen Kolumne in der Washington Post.

Condoleezza Rice, als Frau und Afro-Amerikanerin quasi eine Synthese der Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Barack Obama, gilt als eine Bewerberin mit herausragenden Qualifikationen, die jeden anderen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft überstrahlen würde. Eine hochkultivierte Mittfünfzigerin, Klavierspielerin, fähig improvisierte Vorlesungen über russische Geschichte auf Russisch zu halten, Professorin der Politikwissenschaften und ausgewiesene Kennerin des American-Football, Sportlerin mit Hang zu ausgiebigen morgendlichen Workouts, von Freunden und Bewunderern liebevoll Condi genannt, sie wäre eine überraschende und zugleich sehr interessante Wahl.

Mi, 09/04/2008 - 06:53 - Themen: , , ,