Statt Sozialtarifen für Arme fordern Umweltschützer Hilfe zum Energiesparen als Ausweg aus der Kostenfalle. So solle die Regierung bis zu 350 Millionen Euro bereitstellen, um Berater zu den rund zwei Millionen Haushalten mit geringem Einkommen zu schicken und sie bei der Anschaffung sparsamer Geräte zu unterstützen, forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz am Dienstag in Berlin. «Es gibt nur eine angemessene Antwort auf
die steigenden Energiekosten: der Energieverbrauch muss runter», betonte BUND-Chef Hubert Weiger. Sozialtarife hielten dagegen längerfristig den Energieverbrauch und damit auch die Belastung hoch. Das sei weder klimapolitisch noch sozialpolitisch verantwortbar.