Eine neue Messmethode besagt: Würde der Taillenumfang zur Bestimmung der Fettleibigkeit genommen, wären bis zu 30 Prozent der Schweizer übergewichtig.

Je nach Studie gelten heute rund 15 bis 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung als stark übergewichtig. Gemessen wird dabei in aller Regel der Body Mass Index (BMI), also das Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körperlänge in Metern im Quadrat. Wer auf einen Wert von über 30 kommt, gilt als fettleibig oder adipös.

Doch seit einigen Jahren sind sich Ärzte nicht mehr sicher, ob der BMI das beste Mass zur Abschätzung des mit dem Übergewicht steigenden Krankheitsrisikos ist. «Einige Studien haben gezeigt, dass der Taillenumfang geeigneter ist, das Diabetes- oder Herzinfarktrisiko vorherzusagen», sagt Pedro Marques-Vidal vom Institut für Präventiv-und Sozialmedizin am Universitätsspital Lausanne.

Fr, 10/10/2008 - 23:10 - Themen: , , , ,