Alle Welt fliegt auf Twitter. Alle? Nein, ein von zwei unbeugsamen Bloggern bevölkertes Blog weigert sich - seitdem Robert Basic es das erste Mal The next big Thing genannt hat (Glückwunsch zum wahnsinnig guten Näschen) - standhaft, an diesem Blödsinn teilzunehmen. Twitter ist der Höhepunkt von Belanglosigkeiten, der Höhepunkt des Seelenstriptease - welcher der Damen und Herren Twitterer will denn noch ernsthaft um die Privatsphäre kämpfen, für den Datenschutz eintreten, wenn er selber weitaus mehr in die Welt bläst, als Schäuble, Bush & Co. jemals wissen wollen? Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdaten, Online-Durchsuchung, Rasterfahndung, um nur wenige Schlagworte zu bieten - sie alle sind ein Hühnerschiss gegen das, was man per Twittersuche findet. Der Mensch verliert das Können, zu kommunizieren - wenn er es denn jemals besessen hat. Er verliert die letzte Scheu, man hat ja nichts zu verbergen. Twitter ist belanglos, langweilig und auch gefährlich - der Mensch verlernt sich zu artikulieren, was auf Blogs, in Foren und auf Mailinglisten sowieso schon hart an der Grenze ist - allein die kaum vorhandene Möglichkeit richtige Emotionen zu zeigen, verschärft sich durch den Twitter-Blödsinn und die Beschränktheit auf 140 Zeichen noch einmal...
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Tja, da habe ich mich damals gewundert: 





Kommentare
Fixmbr... Kleingeistigkeit
Fixmbr... Kleingeistigkeit mit Nörgelmanie. Lustig lustig. Einer der absolten No-no Blogs für mich. Reg ich mir nur auf *LOL
Er schreibt trotzdem cool, dafür Respekt.
Twitter und der Sinn?
Du magst ja im Bezug auf fixmbr durchaus recht haben, ist ja deine Meinung. Aber mir erschließt sich der Sinn von Twitter nun auch nicht wirklich... vielleicht gelingt es dem einen oder anderen ja mich vom Gegenteil zu überzeugen. Na dann mal los... ich warte ;-)
Muss es denn Sinn machen?
Ich frage mich wieso man sich so über Twitter nervt. Myspace macht in meinen Augen etwa gleich wenig Sinn... aber nervt mich das? Wenn die Leute Spass daran haben ist es doch OK. Wenn es niemanden interessiert dann wird Twitter auch keine Besucher haben und selber verschwinden. Dahingehend ist das Internet ja selbstregulierend...
Natürlich nicht...
aber wie bei allem ist es doch so das man durchaus einen eigene Meinung vertreten darf und diese auch diskutieren sollte. Ich stehe zur Zeit auf dem Standpunkt das mir absolut kein sinnvoller Grund einfallen möchte warum ich Twittern sollte. Ich lasse mich aber gerne auch vom Gegenteil überzeugen...
Geht mir genauso..
Das geht mir allerdings genau so. Werde also nicht Twittern, sowie ich auch nicht Digge, Mr. Wonge, oder Myspace...
Yiggen und Infopirateln tu ich allerdings ;)
Na siehste...
da haben wir doch was gemeinsam... ;-)
Twitter seit Wochen total zerstört
Mal abgesehen davon, dass Twitter seit Wochen total zerstört am Boden liegt und nicht richtig funktioniert. Und mal abgesehen davon, dass ich mich Null mit Twitter beschäftige, sondern bei FriendFeed rumhänge:
Der Vorteil an Microblogging ist ganz einfach die Geschwindigkeit mit der Du von neuen Dingen erfahren kannst und mit der Du Dich mitteilen kannst. Für viele ersetzt Twitter auch den IM, sie verwenden es quasi wie einen Chat. Die Zeichenbegrenzung von 144 Zeichen ist eher ein Vorteil, da so die Hürde überhaupt etwas zu schreiben extrem herabgesetzt wird. Twitter eignet sich sehr gut um Dinge zu schreiben, die zu wenig hergeben für einen Blogbeitrag, aber trotzdem irgendwie interessant genug sind um mitgeteilt zu werden.
Wenn Du erstmal eine grössere Anzahl an "Followers" hast, dann kannst Du Twitter/Plurk/Pownce/Friendfeed/younameit gut verwenden als mächtigen Kommunikationskanal.