«Speed Dating» heisst eine relativ junge Form der Partnersuche, wo Singles in einem Raum zusammenkommen. Jede und jeder erhält Gelegenheit, mit allen Teilnehmern des anderen Geschlechts während einigen Minuten ein Gespräch zu führen. Man notiert sich die Namen der Personen, die einen interessieren. Am nächsten Tag erfährt man, wessen Sympathie man selber geweckt hat, und kann sich nun privat verabreden.
Speed-Dating 2.0
Neuerdings geht Speed-Dating auch bequem von zu Hause aus: Die deutsche Website KissNoFrog organisiert Events, wo Singles sich live vor der Webcam begegnen. Diese Form des virtuellen Kennenlernens hat den Vorteil, dass sofort ersichtlich ist, mit wem man es zu tun hat, da sich das Gegenüber nicht hinter einem Avatar verstecken kann. Trotzdem gestaltet sich ein Mini-Flirt über die Webcam immer noch unverbindlicher, als wenn sich die Teilnehmer im selben Raum während einigen Minuten gegenübersitzen.
Ist schneller besser?
Während Sessions beim herkömmlichen Speed-Dating acht Minuten dauern, hat man auf KissNoFrog nur zwei Minuten Zeit. Dies sei ausreichend, um einen Eindruck zu erhalten, sagt Mitbegründer Bennett Springer zu «.ch». Bei gegenseitiger Sympathie könne man sich später ausgiebig in privaten Sessions unterhalten.
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