Der populäre URL-Weiterleitungsservice TinyURL, der bei Twitter massenhaft zum Einsatz kommt, kann missbraucht werden, um über Firefox oder den Google Chrome Browser Malware einzuspeisen.
Websurfer, die sich auf die Sicherheit des Google Safe Browser-Plugin verlassen, könnten mit TinyURL eines Besseren belehrt werden. Denn der KurzURL-Weiterleitungsservice umgeht derzeit die Sicherheitsabfrage dieses Plugins. Das Plugin ist fester Bestandteil des Google Chrome Browsers, aber auch beim Mozilla Firefox wird es eingesetzt. Es warnt Nutzer, wenn sie Webseiten besuchen wollen, die im Verdacht stehen, Malware zu verbreiten oder welche als Phishing-Sites bekannt sind. Dabei folgt die "Sicherheit" des Safe Browser-Plugins einem Blacklist-Ansatz. Bevor man eine entsprechende Webseite besucht, wird überprüft, ob sich die URL auf einer langen Liste verdächtiger Seiten befindet. Ist dies der Fall, wird eine Warnung angezeigt, sofern man versucht, diese Webseite zu besuchen.
Mehr: TinyURL : Sicherheitslücke bei Google & FireFox Safe Browser-Plugin

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