Facebook spricht jetzt auch deutsch. Zwei Tage nach dem Start des neuen studiVZ-Ablegers für Nicht-mehr-Studenten meinVZ ist das rasant wachsende Social Network Facebook nun auch mit einer deutschen Oberfläche verfügbar. Was bedeutet das für Selbstmarketing und Reputationsmanagement?
Mitglieder beschweren sich über Datenschutz- bestimmungen - Portal rüstet sich für Deutschland-Start von Facebook
Das größte Social-Network für Studenten im deutschsprachigen Raum hat derzeit mit einer Protestwelle zu kämpfen. Viele Mitglieder beschweren sich über die neuen Datenschutzbestimmungen, die StudiVZ erlauben, mit den Userdaten Geld zu verdienen. Personalisierte Werbung soll die Kassen des Internetportals weiter füllen, das laut eigenen Angaben seit dem Jahreswechsel profitabel ist.
Letzte Woche hatte ich schon was dazu geschrieben, nun ist es offiziell: Dennis Bemmann, Mitbegründer des erfolgreichen Social Networks für Studenten StudiVZ, wird Partner der in Barcelona ansässigen Immobiliensuchmaschine Nuroa. Hinter Nuroa steckt das Technologieunternehmen migoa. Ein weiterer Kapitalgeber des Startups ist Albert Armengol, der das größte spanische Social Business Netzwerk econozco aufbaute, das später von Xing übernommen wurde.
Im aktuellen Hype der Social Networks werden die Marktbedingungen immer rauher. Das in dessen Folge sich auch zunehmends nun Gerichte mit dem Thema befassen müssen, war daher abzusehen. Den Anfang macht hierbei Facebook, welches überwiegend in den USA präsent ist und in Deutschland bisher nur kleine Erfolge verzeichnet. Infolgedessen versucht Facebook nun auf rechtlichem Wege gegen Konkurrenten vorzugehen und verklagte nun laut einem Bericht der Financial Times den deutschen Ableger StudiVZ vor einem kalifornischen Gericht.