Wann Ruby 2.0 Realität wird, steht noch nicht fest. Mit der aktuellen Entwicklerversion 1.9 können Programmierer ihre Software aber schon auf die Zukunft vorbereiten.
Die ursprünglich aus Japan stammende und hierzulande lange wenig beachtete dynamische Programmiersprache Ruby hat mit dem Web-Framework Ruby on Rails weltweit immens an Popularität gewonnen. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung der wachsenden Community an eine Weiterentwicklung der objektorientierten Sprache. Die Version 1.9 gibt mit ihren vielen Änderungen und Verbesserungen einen Ausblick auf die nächste Ruby-Generation.
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1993 begann Yukihiro Matsumoto mit seinen Arbeiten an einer Programmiersprache, da er damals vorherrschende wie Perl oder Lisp als unzulänglich empfand. Bei dem Entwurf von Ruby sollten deren Fehler nicht mehr in Erscheinung treten und nur die brauchbaren Eigenschaften vereint werden. Weihnachten 1995 erschien Ruby 0.95. Fast exakt zwölf Jahre später stellte der meist nur Matz genannte Erfinder von Ruby Version 1.9 vor, die einen neuen Meilenstein in der Ruby-Entwicklung einleitet. Sie gilt mehr als Experimentierfeld und soll keinesfalls die aktuell als stabil gekennzeichnete und für den Produktiveinsatz vorgesehene Version 1.8.7 ablösen. Das soll Ruby 2.0 vorbehalten bleiben, dessen Erscheinungsdatum jedoch noch nicht feststeht. Ruby 1.9, von Matz Bleeding Edge genannt, bietet jedoch die Gelegenheit, eigene Programme und Bibliotheken auf Ruby 2.0 und dessen zu erwartenden Neuerungen vorzubereiten...
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