Schwimmen: Olympia-Ticket für Beinamputierte.
Bei einem Autounfall verlor die Südafrikanerin Natalie du Toit den linken Unterschenkel. Einige Jahre später qualifiziert sich die junge Frau für die Olympischen Spiele - für Sportler ohne Behinderung! Februar 2001: Natalie du Toit fährt mit ihrem Roller zur Schule. Plötzlich wird sie von einem unachtsamen Autofahrer umgefahren und verletzt sich dabei schwer. Natalies linker Unterschenkel muss amputiert werden. Zwar kämpfen Natalies Ärzte vier Tage lang und versuchen, das Bein des Mädchens zu retten - vergebens. Doch Natalie gibt nicht auf. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, hat gelernt zu kämpfen. Natalie will wieder schwimmen, das ist ihre grosse Leidenschaft. Als sie von ihren Freundinnen aus dem Schwimmclub besucht wird, zeigt sie trotzig ihr halbes Bein. Die Kolleginnen sind schockiert. Schon bald nimmt Natalie ihr Schwimmtraining wieder auf. Aus der Not macht sie eine Tugend: Sie spezialisiert sich auf Langstrecken-Distanzen. Bereits im Jahre 2002 qualifiziert sich du Toit für den Final über 800-m-Freistil an den Commonwealth-Spielen – als erste behinderte Frau in einem Rennen für Nichtbehinderte. Doch Natalie will mehr............
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