Während die Produktion des Impfstoffes gegen die Schweingerippe A/H1N1 bereits läuft, warnen einige Arzneiexperten vor möglichen Nebenwirkungen. „Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung“, sagte der Herausgeber des „arznei- telegramms“, Wolfgang Becker-Brüser.
Medienberichten zufolge würden für den neuen Impfstoff neuartige Herstellungsverfahren und neue, den Wirkstoff verstärkende Zusatzstoffe eingesetzt. Die bisherigen Sicherheitstests der Musterimpfstoffe seien nur darauf ausgelegt, Nebenwirkungen zu erkennen, die in mehr als einem Prozent der Fälle auftreten, ergänzte der "Spiegel".
Dies bedeute bei 25 Millionen geimpften Deutschen „theoretisch“, dass fast 250.000 Menschen eine „schlimme Impfreaktion“ erleiden könnten, ohne dass diese in den vorherigen Tests aufgefallen wären.
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Mehr: Schweinegrippe: Warnung vor Nebenwirkungen der Impfung

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