Schweden: Suche nach Überlebenden eingestellt



Die schwedischen Behörden haben die Hoffnung aufgegeben, noch überlebende Besatzungsmitglieder des gesunkenen Frachters Langeland zu finden. Sie haben die Suche abgebrochen. Die mit Steinen beladene norwegische Langeland war am Freitag Morgen vor der Westküste Schwedens in der Nähe von Strömstad bei Sturm und bis zu sechs Meter hohen Wellen in Seenot geraten und gesunken. Von den sechs russischen und ukrainischen Besatzungsmitgliedern fehlt seither jede Spur.

Vor Norwegens Südküste breitet sich unterdessen ein immer größerer Ölteppich aus. Er erreichte mittlerweise die Küste vor der Stadt Langesund. Am Freitag Morgen war aufgrund des Sturms der mit 1200 Tonnen Diesel beladene panamaische Frachter Full City auf Grund gelaufen. Die chinesische Besatzung wurde gerettet, doch der Schiffsrumpf ist leck geschlagen. Seither versuchen Rettungsmannschaften, die Ausbreitung des Ölteppichs einzudämmen und das Öl von der Wasseroberfläche abzusaugen, um die an der Küste gelegenen Vogelschutz- und Naturreservate vor der Ölpest zu schützen.

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Bild von TKlath
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