Von den gestrigen Telefon-Konferenzen der Obama-Kampagne und der Clinton-Kampagne berichtet The Atlantic.com - Marc Ambinder: Es war wie das Eintauchen in zwei parallelen Universen.
Das Obama-Universum wird von der Überzeugung regiert, dass jede Nacht, wenn die Clinton-Kampagne die Lichter in Arlington ausmacht, Hillary Clinton kein bisschen näher an den Gewinn der Nominierung herangekommen ist als sie es am frühen Morgen war.
Bill Clinton hat der Barack-Obama-Kampagne vorgeworfen, die “Rassen-Karte” gegen ihn nach der South-Carolina-Vorwahl gespielt zu haben. “Wir wissen jetzt aus Memos der Kampagne und anderen Quellen, dass sie das genau so geplant hatten.”
Clinton sagte einem Philadelphia-Radiosender, seine Kommentare seien “verbogen” worden, nachdem er Obamas Sieg bei den Vorwahlen mit dem Sieg Jesse Jacksons verglichen hatte.
Bewährte Schlachtrösser des demokratischen Parteiapparats, alte Freunde und Vertraute aus seiner „Chicago Gang“ und einige Neulinge im politischen Geschäft gehören zur Kampagne Barack Obamas. Matthias Rüb berichtet aus Washington über diese Insider des Außenseiters auf FAZ.NET.
Obama reklamiere für sich das Alleinstellungsmerkmal, als Außenseiter anzutreten, der nichts mit dem Washingtoner Politiker- und Lobbyistenklüngel zu tun habe.
Die McCain-Kampagne schmeißt jetzt Dreck auf Barack Obama - und die Deutschen werden gleich mit zum Ziel gemacht, kriecherisch sind sie, wenn sie einem US-Politiker applaudieren.
Doch Gallup Daily sieht Obama weit vorne: “Der dritte Tag mit einer signifikanten Führung Obamas vor McCain, Obama 49%, McCain 40%.”