Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz vor laufender Kamera: RTL muss 100.000 Euro Strafe zahlen, weil sich die Jury um Dieter Bohlen in der Erfolgsshow "Deutschland sucht den Superstar" im Ton vergriff. Der Privatsender zeigte sich einsichtig.
Der Privatsender wird es dank bester Einschaltquoten der Staffel verschmerzen können: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat RTL wegen wiederholter Jugendschutzverstöße in der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" zu 100.000 Euro Bußgeld verdonnert. "Beleidigende Äußerungen und antisoziales Verhalten werden in dem TV-Format als Normalität dargestellt", befand die Kommission nach einer Anhörung des Senders am Mittwoch abschließend in München.
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