Eigentlich überwacht die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) Sicherheitsstandards. Jetzt ist den Nuklearwächtern selber ein Unfall unterlaufen. Aus einem Forschungslabor in Seibersdorf bei Wien sind in der Nacht auf Sonntag Spuren des hochgiftigen Plutonium entwichen.

Wien - Menschen seien nicht verstrahlt worden, teilte die Behörde am Sonntag mit. Nach Angaben der IAEA kam es zu dem Zwischenfall gegen 2.30 Uhr in einem Labor der Abteilung für Sicherheitsüberwachung in Seibersdorf, 35 Kilometer südlich von Wien. Strahlung sei dabei nicht in die Umgebung freigesetzt worden, hieß es in einer Erklärung der IAEA. Man werde jedoch weitere Untersuchungen anstellen. Zur Zeit des Zwischenfalls arbeitete niemand in dem Labor.

So, 03/08/2008 - 23:44 - Themen: , , , ,