Den eigenen Computer immer in Reichweite haben. Um mit einem Computer zu arbeiten, muss man nicht davor sitzen: VNC und GoToMyPC gewähren Fernzugriff. VNC ist fast wie «Star Trek»: Das Programm ist zwar nicht in der Lage, Personen auf fremde Planeten zu versetzen. Dafür «beamt» es die Bildschirmanzeige von fernen Computern heran. In einem Fenster sieht man Programme und Desktop des fremden PC. Man bedient sie per Maus und Tastatur, als ob man direkt davor sässe. Einsatzgebiete für die Fernsteuerung gibt es verschiedene: Anwender, die viel reisen, greifen auf Daten ihres Heimrechners zu, fragen Mails ab oder programmieren den digitalen Videorecorder. Die Fernsteuerung wird auch zu Hilfezwecken eingerichtet: Versierte Anwender stehen wenig geübten Usern bei, ohne vor Ort anwesend sein zu müssen. In Windows XP und Vista ist mit der Remotedesktopverbindung bereits eine Fernsteuerungs-Software eingebaut. In Mac OS X gibt es in der neusten Version von Leopard die Funktion «Back to my Mac». Die Nachteile: Der Windows-Remotedesktop ist kompliziert in der Konfiguration. «Back to my Mac» ist einfach und komfortabel, benötigt aber einen kostenpflichtigen Mac-Account. Mit VNC gibt es eine kostenlose Lösung, die Fremdbestimmung sogar über Betriebssystemgrenzen hinweg erlaubt. VNC oder Virtual Network Computing entstand als Projekt von Olivetti & Oracle Research (heute AT&T). Da die Software quelloffen ist, gibt es sie unter verschiedenen Namen für Windows, Mac und Linux. Eine gute Variante des Programms für Privatanwender ist TightVNC. TightVNC besteht aus zwei Programmen, dem Server und dem Viewer: Das erste Programm läuft auf dem Computer, auf den zugegriffen werden soll. Der Viewer ist das Programm für den «Gast», also für den Fernsteuernden. Damit die Übernahme klappt, schalten Sie in TightVNC Server die Option «Accept socket connections» ein. Die Verbindung kann – und sollte! – mit einem Passwort geschützt.........
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