Pax-Bank will sich von unmoralischen Investments trennen



Die katholische Pax-Bank in Köln hat Fondsgelder in Unternehmen angelegt, deren Produkte der christlichen Ethik widersprechen. Unter den Investments waren Unternehmen, die Verhütungsmittel, Waffen und Zigaretten herstellten. Nun hat das katholische Institut reagiert.

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, gehörten zu den Unternehmen, in die die Bank das Geld ihrer Kunden investierte, Verhütungsmittel-, Rüstungs- und Tabakkonzerne. So habe die Bank im März umgerechnet 158 867 Euro in Wertpapiere des US-Pharma- und Verhütungspillen-Produzenten Wyeth angelegt, obwohl die katholische Kirche die künstliche Empfängnisverhütung ablehnt.

Außerdem habe der von der Pax-Bank gemeinsam mit dem kirchlichen Finanzinstitut Liga Bank aufgelegte Fonds 577 970 Euro in den Rüstungsriesen BAE Systems angelegt, der Atom-U-Boote und Kampfflugzeuge produziert. Zusätzlich habe die Bank Aktien der Tabakkonzerne British American Tobacco und Imperial Tobacco für 870 950 Euro gehalten.
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