Staatsanwältin Möller-Scheu meint betreffend Abofallen wie opendownload und 99downloads:
"Wir haben den dringenden Verdacht, dass Daten von Surfern durch Tricks erlangt und dann unberechtigterweise weitergegeben worden sind. Im Fall der doppelten Inkassopost haben die Inkassoanwälte oder die dazugehörenden Firmen offenbar dieselbe Adressendatei gekauft."
Die Berliner Schülerin Silke Gliese war weder auf der Internetseite 99downloads aus Hamburg noch auf der Seite Opendownload aus Mannheim (Baden-Württemberg), auf denen man eigentlich Kostenlosprogramme für eine Jahresgebühr von 60 oder 96 Euro herunterladen kann. Dennoch verlangen die Betreiber über ihre Anwälte Sven Schulze (99.downloads, Liebestest) und Olaf Wolfgang Tank (opendownload, Win-Loads, Redcio OHG, vormals Gebrüder Schmidtlein) die jeweilige Abogebühr plus 44 Euro pro Anwalt.
Mehr: Opendownload und 99downloads: Doppelt abgezockt durch Adresshandel

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