Defekte Rettungsboote, ungeschulte Crews, fehlende Querschotten auf dem Autodeck - mit diesen Fähren werden in den Sommermonaten tausende Urlauber transportiert. Der ADAC testete griechische Schiffe auf ihre Sicherheit. Das Ergebnis: enttäuschend und alarmierend.
Ein defektes Rettungsboot, fehlende Querschotten im Autodeck und unzureichendes Notfall-Training der Besatzung - die Autofähren in Griechenland weisen zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf. Beim ADAC-Fährentest 2009 fielen deshalb von den 14 überprüften griechischen Schiffen vier - oder knapp ein Drittel - wegen gravierender Mängel glatt durch, wie der Autoclub mitteilte.
Testleiterin Sabine Zuschrott nannte das Ergebnis der ADAC-Stichprobe "enttäuschend und alarmierend". Sie appellierte an die Reeder, mehr Geld für die Sicherheit ihrer Schiffe auszugeben. Nach früheren Auffälligkeiten hatte der Autoclub den diesjährigen Fährentest allein auf Griechenland beschränkt.
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