Schmiergeldzahlungen und schwarze Kassen gehören vermutlich schon seit den Anfangsjahren der Bundesrepublik zur Unternehmsstrategie beim Siemens-Konzern. Dies berichtet der Spiegel in seiner am kommenden Montag erscheinenden Ausgabe. Das Magazin beruft sich auf einen Vermerk des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Hermann Franz. Darin sei ein Gespräch mit dem früheren Vorsitzenden des Siemens-Vorstands Gerd Tacke vermerkt, welcher damals die "unumstößliche Überzeugung" geäußert habe, dass "man das Auslandsgeschäft nur betreiben" könne, wenn man "NA" ("nützliche Aufwendungen") zahle und dafür die notwendigen Instrumente schaffe, sprich schwarze Kassen...

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