Künstliches Koma - Gehirn auf Stand-by



Monica Lierhaus ist betroffen, ebenso wie Ariel Scharon und kürzlich Dieter Althaus: Beim künstlichen Koma zwingen Ärzte den Körper in einen Ruhezustand.

Vielleicht sollte man sich an Bob Woodruff erinnern. Als positives Beispiel. Der amerikanische Journalist war am 29. Januar 2006 im Irak wenige Kilometer nördlich von Bagdad unterwegs, als unter seinem Fahrzeug eine Bombe explodierte. Woodruff wurde am Kopf schwer verletzt und noch im Irak von einem Team der US-Luftwaffe operiert. Das Militär flog ihn zunächst nach Landstuhl, dann in die USA. Dort lag er 36 Tage lang in einem künstlichen Koma, ehe er von Ärzten erfolgreich aufgeweckt wurde und seine Genesung begann.

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