Politiker neigen derweilen dazu, ihr Innerstes scheinbar bis zum Anschlag preis zu geben – wohl kalkuliert, versteht sich. Da fließt so manche Träne, offenbart sich manch verschwiegenes Geheimnis. Plötzlich wird die unnahbare Machtperson zum gefühlsechten Mensch. Alles freilich nicht ohne Hintergedanken: Im Zentrum des Interesses steht der Wähler, der kastrierte Souverän.