Ehemalige Manager von IBM, Google und Altavista haben eine neue Suchmaschine namens Cuil gestartet. Sie soll viel mehr Seiten durchsuchen als Google. Suchresultate sollen besser dargestellt werden. Ausserdem sollen Internetuser nicht registriert werden, wie das bei Google der Fall ist.
Offenbar stehen auch bereits Kapitalgeber Schlange.
Eine neue Suchmaschine will Google Paroli bieten. Sie trägt den Namen Cuil und soll angeblich 2,5 bis 4 Mal so viele Websites wie Google erfasst haben. Die Treffer werden kontextbasiert aufgelistet, was in einem ersten Test durchaus überzeugen konnte. Obendrein will Cuil keine Nutzerdaten speichern oder auswerten.
Wer im Internet etwas finden will, der sucht nicht - er googlet. Noch konnte kein Konkurrent Google in die Schranken weisen. Cuil als biblischer Suchmaschinen-David schlägt an Stellen wie Datenschutz oder Optik empfindliche Wunden beim übermächtig erscheinenden Googliath.
Mit viel Vorschusslorbeeren und Eigenlob ist die Suchmaschine "Cuil" (sprich: cool) an den Start gegangen: Schneller, genauer und effizienter als die Konkurrenz wollte man sein. Bisher enttäuschte die von ehemaligen Mitarbeitern des Marktführers Google gestartete Website jedoch.